Verlag

Martin Spieß

Martin Spieß wurde 1981 im Wendland geboren und wuchs dort in einem 250-Seelendorf auf. Als er acht Jahre alt war, schrieb er in sein Tagebuch: „Ja, man müsste Schriftsteller sein. Wie ich: Martin Spieß.“

Nach Schule, Zivildienst und Selbstfindung (zwei Wochen Studium der Politikwissenschaften, zwei Monate Schauspielschule) studierte er von 2003 bis 2008 an der Universität Hildesheim bei Hanns-Josef Ortheil und Stephan Porombka Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus.

Seit seinem Studium schreibt er vor allem im Bereich Literatur und Musik journalistische Texte für verschiedene Print- und Online-Medien (Veröffentlichungen unter anderem in: FTD, taz, Intro, Das Magazin und Huffington Post Deutschland). Nach etlichen literarischen Beiträgen in Anthologien erschien im Sommer 2010 im Birnbaum Verlag sein Debüt, die Novelle „So weit bin ich noch nicht“, und ein Jahr später im selben Verlag der Kurzgeschichtenband „Weiter Weg“.

Von 2006 bis 2009 war Martin Spieß Schlagzeuger der Indierock-Band museum. Seit 2010 macht er zusammen mit dem Schauspieler Sören Vogelsang deutschsprachigen Comedy-Folk unter dem Namen Das Niveau, im November 2013 veröffentlichte er unter dem Namen Vorband sein Indierock-Soloalbum „Vorband“.

Im Herbst 2014 ist sein New-York-Roman „So weit weg wie möglich“ erschienen.

www.martinspiess.com
www.vorbandmusik.de
www.dasniveau.de

Konrad Fischer

Das diktierte Leben des Herrn F. - Roman in 11 Episoden

Trotz seiner unscheinbaren Erscheinung und dem steten Bemühen, nicht aufzufallen, gerät Herr F. eines Tages ins Visier der allgegenwärtigen Obersten Städtischen Behörde. Ein selbstbestimmtes und freies Leben scheint nun nicht mehr möglich zu sein. Trotz seines genügsamen Wesens übertritt er in seinem Streben nach ein wenig Unabhängigkeit immer wieder unsichtbare Grenzen, deren Aufrechterhaltung scheinbar ausgemachtes Ziel dieser Organisation ist.

Ein leises und nachdenklich stimmendes Buch über den aussichtslosen Kampf eines Einzelnen gegen die Repressionen einer willkürlichen Macht.

Konrad Fischer, geboren 1947 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, bis 1973 Studium der Kultur- und Literaturwissenschaft in Leipzig. Während dieser Zeit schrieb er Fragmente über das Leben in einer Diktatur, die er aus Angst vor Repressionen versteckte. Nach einem ersten Ausreiseantrag verlor er seinen Posten und reiste 1980 in die Bundesrepublik aus. Dabei versteckte er erste Manuskriptseiten von „Das diktierte Leben des Herrn F.“. Nun erscheint es erstmals. Das diktierte Leben des Herrn F. ist Konrad Fischers erster Roman.

“Das diktierte Leben des Herrn F.” ist im Frühjahr 2014 erschienen.

“Das diktierte Leben des Herrn F.” kaufen

Auszug “Das diktierte Leben des Herrn F.” (PDF)

 

Anette Lang

Was bewegt heute noch die Menschen? Wir leben unser Leben weitgehend wertefrei, wer einen Sinn braucht, sucht ihn nicht mehr in der Religion und den großen Ideologien, sondern in privatim. Die Liebe, die große, perfekte, ist für viele zum einzigen Handlungsmotor geworden, den sie noch anerkennen.

Doch wer sagt uns eigentlich, dass die überhaupt existiert? Die Idee von der alles hinwegreißenden Macht der Liebe ist ein Konstrukt, das wir aus Büchern und Filmen übernommen haben.

Auch Anette Lang kreist in ihrer luziden Prosa um das Thema der Liebe, jedoch ohne dabei jemals in die romantische Niederung von Liebesgeschichten abzugleiten. Stattdessen nimmt sie das Gefühl ernst und fragt, wie viel wir bereit sind, dafür zu opfern. In ihren Kurzgeschichten lässt sie ihren Figuren den Spielraum, sich gegen eine Liebe zu entscheiden – aus altruistischen Gründen, aus Eigennutz, aus Liebe, aus Erschöpfung. Mit Präzision bedient die Autorin dabei ein umfassendes sprachliches Instrumentarium, das sowohl Anleihen bei der Popkultur wie auch bei der Philosophie sucht, um jeder Stimme ihre eigene Melodie zu geben.

Das hat mit Romantik wenig zu tun, stellt dafür aber ein kollektives Einverständnis auf den Prüfstand, in dem wir uns alle wiedererkennen: Denn manchmal ist Liebe allein einfach nicht genug.

Anette Lang, Jahrgang 1978, wuchs im beschaulichen Franken auf und studierte Medienwissenschaften und literarische Übersetzung in Nürnberg, Venedig und Córdoba. 2007 war sie Preisträgerin im Literaturwettbewerb des „Buchjournals“. Anette Lang arbeitet als Autorin und Übersetzerin in Berlin.

Das Buch “Things that I won’t do for love” von Anette Lang ist im Birnbaum Verlag erschienen.

Anette Lang liest aus “Things that I won’t do for love” (Video)

Anette Lang im BR Fernsehen

Auszug aus “Things that I won’t do for love” (PDF)

“Things that I won’t do for love” online kaufen

So weit weg wie möglich

So weit weg wie möglich

Roman

“Vielleicht, denke ich manchmal, ist man besser dran, wenn man schlechte Eltern hat. Knast, Alkohol, Drogen, Prostitution, häusliche Gewalt: Zu schlechten Eltern bricht man irgendwann den Kontakt ab, man geht nicht mal auf ihre Beerdigung. Das höchste der Gefühle ist ein posthumer Friedhofsbesuch, so wie der von John Cusack gespielte Profikiller Martin Blank in Grosse Pointe Blank, der seinem toten Alkoholikervater eine Flasche Schnaps aufs Grab gießt. Schlechte Eltern verkorksen einen zwar, aber man ist nicht mit der Bürde der Angst belastet, die aus der Sorge um sie entsteht. Gute Eltern vermisst man, wenn man sie lange nicht gesehen hat, man fragt sich ein Leben lang, was mal ist, wenn sie nicht mehr sind. Und man zerbricht, wenn sie sterben. Am Ende ist man mit guten Eltern und einer glücklichen Kindheit schlechter dran.”

Daniel steigt nach dem Krebs-Tod seines Vaters in ein Flugzeug nach New York, um in der Unübersichtlichkeit und Größe der Stadt unterzugehen und auch seinen Schmerz untergehen zu lassen. Er wohnt bei Father McIntyre, einem irischen Priester und altem Studienfreund seines Vaters, mit dem er immer wieder Gespräche führt: über Daniels Vater, über das Leben, über Gott, über Glauben.

Und kaum dass Daniel in New York angekommen ist, lernt er die deutsche Studentin Dana kennen. Obwohl er den Zettel mit ihrer Telefonnummer wegwirft, weil er für menschlichen Kontakt keinen Raum hat, treffen sie sich zufällig wieder und es ist klar: Da ist etwas zwischen ihnen.

„So weit weg wie möglich“ ist eine Geschichte über den Tod, das Leben und alles dazwischen. Über die Frage, wie wir es hinkriegen, mit all der Enttäuschung und dem Schmerz, der uns widerfährt, umzugehen. Darüber, wie wir Glück festhalten können, wenn es denn mal kommt. Über New York Citys Zauber und seine Poesie. Und über die Feststellung, dass wir am Ende nur eins mit dem Leben anstellen müssen: Es leben.

Martin Spieß, geboren 1981 in Dannenberg/Elbe, lebt und arbeitet als Schriftsteller und Musiker in Berlin und im Wendland. Bisher erschienen im Birnbaum Verlag die Novelle So weit bin ich noch nicht. Eine Heath-Ledger-Geschichte (2010) und  der Kurzgeschichtenband Weiter Weg (2011). Er veröffentlichte Ende 2013 unter dem Namen Vorband sein erstes Indierock-Soloalbum und bildet zusammen mit dem Schauspieler Sören Vogelsang das Comedy-Folk-Duo Das Niveau.

Das Buch inkl. Hörbuch “So weit weg wie möglich” ist im September 2014 erschienen.

Auszug “So weit weg wie möglich” (PDF)

 

So weit bin ich noch nicht

So weit bin ich noch nicht – Eine Heath-Ledger-Geschichte

Novelle – Mit einem Nachwort von Simon Jäger (deutsche Synchronstimme von Heath Ledger)

Eigentlich will Julie nur kurz Zigaretten holen und eine rauchen. Für den Dreh direkt vor ihrer Haustür interessiert sie sich nicht. Doch plötzlich steht der Hauptdarsteller des Films vor ihr und spricht sie an.

Ob er eine Zigarette haben könne. Aus einer unvorstellbaren und doch alltäglichen Begegnung entsteht zwischen Julie und ihrer Mitbewohnerin Mary auf der einen und dem Hauptdarsteller auf der anderen Seite eine fast freundschaftliche Beziehung.

Die endet jedoch, kaum, dass sie begonnen hat, durch den plötzlichen Tod des Schauspielers und Julie und Mary sehen sich der unbeantwortbaren Frage gegenüber, die sich allen Menschen stellt, die jemanden an den Tod verloren haben: Was jetzt?

Martin Spieß, geboren 1981, ist freier Autor und Musiker. Er lebt und arbeitet in Berlin und im Wendland.

“Martin Spieß ist ein wunderbares Debüt gelungen: Ruhig, unaufgeregt, mit magischem Sog.”
Stefan Wimmer, Autor von “Der König von Mexiko”

“So weit bin ich noch nicht” online kaufen

Auszug von “So weit bin ich noch nicht” (pdf)

“So weit bin ich noch nicht” als Taschenbuch 9,90 €
ISBN: 978-3-942566-02-5

Medienbeiträge

Anette Lang spricht über “Things that I won’t do for love” (25. Mai 2013)

 

MDR Fernsehen über Mike Altmann & Axel Krüger (05. April 2012)

 

Martin Spieß zu Gast beim Münchner Radiosender M94.5 (November 2010)

Listen to Interview mit Martin Spieß

Martin Spieß spricht über “So weit bin ich noch nicht”


Lesung und Portrait über Anette Lang für die Reihe on3 des Bayrischen Rundfunks (Oktober 2009)

  • Martin Spieß

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  • Konrad Fischer

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  • Anette Lang

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  • So weit weg wie möglich

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    So weit bin ich noch nicht

  • Medienbeiträge

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